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Ambulanz/Patienteninfo - Informationen  | |
Die Berliner Akademie für Psychotherapie ist ein staatlich anerkanntes Ausbildungsinstitut für Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendpsychotherapeuten.
Die Psychotherapeuten in Ausbildung (PiA) haben vor der Aufnahme ihrer Ausbildung ein Hochschulstudium abgeschlossen. Im fortgeschrittenen Stadium der Ausbildung beginnen die PiA mit der Behandlung von Patienten unter der Begleitung erfahrener Kollegen.
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Die Besonderheit der Psychotherapeutischen Ambulanz der BAP besteht im Angebot zweier psychotherapeutischer Verfahren: Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Verhaltenstherapie.
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Psychotherapeutische Ambulanz für Kinder und Jugendliche
Nähere Informationen finden Sie in unserem Flyer (im pdf-Format):
Seite 1
Seite 2
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Diagnostik
Eine Indikation für Psychotherapie wird bei Patienten mit neurotischen, psychosomatischen und psychotischen Erkrankungen gestellt.
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Dazu gehören:
* Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
* Neurotische, Belastungs- und somatische Störungen
* Angststörungen
* Depressionen
* Dissoziative Störungen
* Zwangsstörungen
* Vegetativ funktionelle Störungen
* Essstörungen
* Nicht-organische sexuelle Funktionsstörungen
* Nicht-organische Schlafstörungen
* Suchterkrankungen
* Psychosen
* Hirnorganische Störungen
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Die Diagnostik ist bezogen auf die gründliche Abklärung von Störungen mit Krankheitswert. Sie wird von den Ambulanzleiterinnen Dipl.-Psych. Imke Konopka, Dipl.-Psych. Christine Lange und Dr. Ruth Uwer durchgeführt. Die Ambulanzleiterinnen stellen die Indikation für die hier angewandten tiefenpsychologischen und verhaltenstherapeutischen Behandlungsformen.
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Verhaltenstherapie (VT)
Die Verhaltenstherapie ist ein moderner Psychotherapieansatz, dessen Wirksamkeit bei psychischen Störungen vielfach wissenschaftlich bestätigt ist.
Die psychotherapeutische Strategie der VT ist eingebettet in eine detaillierte Problemanalyse und basiert auf einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen Therapeut und Patient. Patient und Therapeut legen zusammen adäquate Ziele fest. Darauf aufbauend erfolgt die Therapieplanung.
Bei der Durchführung der Therapie werden Techniken angewandt, die speziell auf die jeweilige Störung bezogen sind. Falls nötig, werden Ziele im Laufe der Therapie verändert oder gänzlich neu formuliert.
Wichtig dabei ist die aktive Mitarbeit des Patienten, z.B. indem er zwischen den Therapieterminen gemeinsam besprochene Übüngen durchführt.
Die Verhaltenstherapie ist ressourcenorientiert, d.h. der Blickwinkel richtet sich nicht nur auf die Störungen, sondern auch auf Fertigkeiten und Fähigkeiten, die im therapeutischen Prozess herausgearbeitet und konstruktiv genutzt werden, um positive Veränderungen zu erreichen.
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Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP)
Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie gehört neben der analytischen Psychotherapie (Psychoanalyse) und der Verhaltenstherapie zu den drei sogenannten Richtlinientherapien, also zu den wissenschaftlichen begründeten und vom Bundesausschuss Ärzte und Krankenkassen anerkannten Behandlungsverfahren, die von den Krankenkassen bezahlt werden.
Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist zwar ein eigenständiges Behandlungsverfahren, gründet aber auf den grundlegenden theoretischen Annahmen der Psychoanalyse. Die Psychoanalyse geht davon aus, daß die jeweiligen psychischen Probleme und Störungen nur vor dem Hintergrund der Lebensgeschichte und der darin nicht gelösten Konflikte und Schädigungen verstanden werden können. Zur Bewältigung und Lösung dieser Probleme, die sich vor allem in den aktuellen Beziehungen sowie in den verschiedenen sozialen und beruflichen Zusammenhängen zeigen, ist es nötig, die persönliche Geschichte gründlich zu verstehen und durchzuarbeiten.
Im Unterschied zur Psychoanalyse, die drei- bis viermal die Woche stattfindet, findet tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie nur zu einem oder zwei Terminen pro Woche statt. Wichtig ist bei beiden Verfahren die Bedeutung der Beziehung zum Psychotherapeuten. Auf der Basis dieser Beziehung können die Konflikte und Störungen entfaltet und bearbeitet, aber auch einer anderen Lösung zugeführt werden.
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Kostenträger
* alle gesetzlichen Krankenkassen
* eine Reihe von privaten Krankenversicherungen
* Selbstzahler
* die Bezirksämter im Rahmen des Bundessozialhilfe-Gesetzes oder des Kinder- und Jugendhilfe-Gesetzes
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Vermittlung
Die Psychotherapeutische Ambulanz gewährleistet eine zügige Vermittlung von Psychotherapie-Plätzen und hat die Möglichkeit, mit allen Krankenkassen und einer Reihe von privaten Krankenversicherungen abzurechnen.
Ein Teil der Patienten, für den Psychotherapie indiziert ist, wird von den PiA der Berliner Akademie für Psychotherapie unter Supervision behandelt. Ein anderer Teil wird an die kooperierenden, niedergelassenen Psychotherapeuten weitervermittelt.
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 | | Ablauf der internen Vermittlung:
1. Persönliche oder telefonische Vereinbarung eines Vorgespräches während der Sprechzeiten.
2. Im Vorgespräch wird mit den Patienten zusammen geklärt, ob eine Psychotherapie angezeigt ist und - wenn ja - welches psychotherapeutische Verfahren angemessen ist. Patienten werden gebeten, zu dem Vorgespräch ihre Krankenkassenchipkarte und eine Überweisung zur Psychotherapie ihres behandelnden Arztes mitzubringen.
3. Wenn eine Psychotherapie indiziert ist, werden die Patienten zügig an die am Ausbildungsinstitut tätigen Psychotherapeuten oder andere geeignete Einrichtungen vermittelt. Die psychotherapeutischen Sitzungen finden in den Räumen der Berliner Akademie für Psychotherapie statt.
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Qualitätssicherung
Die sach- und fachgerechte Durchführung der Psychotherapien durch Psychologische Psychotherapeuten in Ausbildung wird durch eine adäquate Qualitätssicherung sicher gestellt. Zu dieser gehört qualifizierte Supervision, sowie die Begleitung der Therapien durch eine wissenschaftlich fundierte Basisdokumentation.
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